Voigtländer - Zoomar 1:2,8 / 36 - 82mm ( SN 6883978 ) Objektiv mit Icarex BM-Bajonett.
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Das Objektiv befindet sich in einem guten Zustand mit nur geringen Gebrauchsspuren. Die Linsen sind frei von Kratzern, allerdings liegt ein leichter Pilzbefall (Fungus) vor. Fokus-, Zoom- und Blendenring lassen sich einwandfrei und leicht bedienen. Die Blende ist sauber und frei von Öl. Stockholm Auktionsverk Hamburg gibt keine Funktionsgarantie.
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Voigtländer - Zoomar 1:2,8 / 36 - 82mm ( SN 6883978 ) Objektiv mit Icarex BM-Bajonett. Das Voigtländer Zoomar 1:2,8 / 36-82 mm mit der Seriennummer 6883978 ist ein historisch bedeutendes Objektiv der Fotogeschichte. Die optische Konstruktion mit 14 Linsen in 4 Gruppen geht auf Dr. Frank G. Back von der amerikanischen Zoomar Corporation zurück, während die Fertigung ab 1959 von der Firma Kilfitt in München im Auftrag von Voigtländer übernommen wurde. Es gilt als das weltweit erste in Serie produzierte Zoomobjektiv für das 35-mm-Kleinbildformat. Über die gesamte Fertigungszeit wurden von allen Varianten insgesamt etwa 15.000 Exemplare hergestellt, wobei die vorliegende Seriennummer eine Zuordnung in die spätere Produktionsphase der 1960er-Jahre erlaubt. Das Objektiv deckt den Brennweitenbereich von 36 mm bis 82 mm ab und bietet eine durchgehende Lichtstärke von 1:2,8. Die Mechanik ist als Schiebezoom ausgeführt, bei dem die Brennweite durch Längsverschieben und die Schärfe durch Drehen des Einstellrings reguliert werden. Außenliegende Metallschienen führen den Tubus und verhindern ein Verkanten der optischen Gruppen. Mit einem Gewicht von rund 800 g und einem Filtergewinde von M 95 × 1 ist die Konstruktion vergleichsweise massiv. Diese spezifische Ausführung ist mit dem Icarex-BM-Bajonett ausgestattet, das für das Kamerasystem Zeiss Ikon / Voigtländer Icarex 35 entwickelt wurde. In optischer Hinsicht zeigt das Zoomar die typischen Merkmale einer frühen Transfokator-Konstruktion. Bei Offenblende wird in der Bildmitte eine gute Schärfe erreicht, während die Auflösung zu den Rändern hin abfällt. Durch Abblenden lässt sich die Abbildungsleistung über das gesamte Bildfeld steigern. Bedingt durch die damalige Einfachvergütung reagiert die Optik empfindlich auf Gegenlicht, was zu Streulicht und reduzierter Kontrastübertragung führt.