Christian Kröner · "WALD-IDYLLE"
Kunst- und Auktionshaus Kleinhenz · Mannheim
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Ein seltenes Exemplar als Gemäldepaar mit dem Titel „Wald-Idylle“ von Christian Kröner (1838–1911) aus dem späten 19. Jahrhundert. Zwei farbige Gemälde mit filigraner Pinselführung, als Glasmalerei auf handgefertigtem, gebogenem Glas ausgeführt, stellenweise mit Aussparungen für Perlmutt-Einsätze. Jeweils mit einem handgefertigten, teilweise vergoldeten Holzrahmen, unterhalb der Bilder mit Künstlernamen und Titel versehen. Ein Gemälde ist rechts unten handschriftlich signiert (Bild 5). Größe (jeweils): Rahmenmaß (Höhe x Breite): ca. 43,5 x 33,5 cm Bildmaß (Höhe x Breite): ca. 30x 20,5 cm Christian Kröner (1838–1911) war ein deutscher Jagd-, Tier- und Landschaftsmaler, Grafiker, Radierer und Zeichner. Geboren in Rinteln, absolvierte er zunächst eine Lehre im Malergeschäft seines Bruders und bildete sich daneben autodidaktisch im Zeichnen nach der Natur weiter. 1861 ging er nach München und malte Landschaftsbilder in der Malerkolonie Brannenburg, bevor er sich 1863 in Düsseldorf niederließ und sich dort, gefördert durch den Landschaftsmaler Hugo Becher, als Autodidakt weiterbildete. Bereits 1864 erzielte Kröner mit dem Verkauf eines Gemäldes an den Kunstverein in Hannover einen ersten Erfolg. Er entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten und gefragtesten Jagdmaler seiner Zeit. Seine Motive fand er insbesondere im Teutoburger Wald, im Harz, im Eifelland und auf Rügen. Durch seine Jagdleidenschaft, den vertrauten Umgang mit dem Wild und seine scharfe Beobachtungsgabe erreichte er eine besondere Virtuosität in der Darstellung des Tierlebens. 1885 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, 1893 erhielt er den Professortitel. Seine Werke wurden auf den Weltausstellungen in London (1879-99), Chicago (1893), Antwerpen (1894) und Paris (1900) prämiert. Vgl. https://kunsthandel-stradmann.de/artist/christian-johann-kroener/ https://st.museum-digital.de/people/116172 https://search.smb.museum/object/obj-964058 https://www.deutsche-biographie.de/gnd11654869X.html#ndbcontent.
Skick
Am zweiten Bild sind stellenweise kleine Aussparungen zu sehen. Verschleiß entsprechend Alter und Nutzung.
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