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Ein Gemälde mit dem Titel "Rotes Glück I." von Rudi Bärwind aus Grien im Odenwald, Deutschland, aus der Zeit um 1958. Mischtechnik auf Papier, stellenweise mit glitzernden Partikeln versehen, mit einem Passepartout und einem schweren Zweiglasrahmen von Schafheutle aus Heidelberg gerahmt. Eine handschriftliche Signierung befindet sich in der rechten unteren Ecke; Rückseite wurde mit Werkangaben beschriftet, siehe Bilder. Rahmenmaß (Höhe x Breite): ca. 81 x 97cm Blattmaß (Höhe x Breite): ca. 65 x 80 cm Rudi Baerwind (1910–1982), eigentlich Ernst Rudolf Baerwind, war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichner aus Mannheim. Er studierte an den Akademien in München und Berlin sowie an der Académie Fernand Léger in Paris. Nach expressionistischen und surrealistischen Arbeiten entwickelte sich sein Werk zunehmend zur abstrakten Malerei. 1939 wurde der in Paris lebende Künstler interniert; 1942 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet 1944 in Kriegsgefangenschaft. 1945 kehrte er nach Mannheim zurück, nachdem ein Großteil seiner Werke kriegsbedingt verloren gegangen war. 1957 übersiedelte Baerwind erneut nach Paris und setzte sich intensiv mit dem französischen Informel auseinander. 1959 organisierte er eine deutsch-französische Kunstausstellung in München und Paris. 1968 gründete er in Mannheim das „Symposion der Künste“. 1972 erhielt er den „Grand Prix international de France“. Anlässlich seines 70. Geburtstags wurde ihm 1980 eine umfassende Retrospektive in der Kunsthalle Mannheim gewidmet. Vgl. https://www.kuma.art/de/node/5273 https://www.marchivum.de/de/geschichte/blog/rudi-baerwind.
- Kategori
- Paintings
- Plats
- Mannheim
- Mått
- 81 × 97 cm