Stockholms Auktionsverk Hamburg · Hamburg
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Pentacon super 35mm Spiegelreflexkamera ( SN 5568 ) mit Carl Zeiss Jena Pancolar 1:1,4/55mm ( SN 7251651 ) und Orginal Motowinder. ( SN 2114 ). Die Pentacon super war das unangefochtene „Schlachtschiff“ der Pentacon-Werke in Dresden und wurde zwischen 1968 und 1972 in einer Gesamtstückzahl von nur ca. 4.500 bis 4.800 Exemplaren gebaut. Sie war als absolute Profikamera konzipiert, um zu zeigen, dass die DDR technisch mit der japanischen Konkurrenz (wie der Nikon F) mithalten konnte. Baujahr: Die Seriennummer 5568 weist auf ein spätes Modell aus dem Ende des Produktionszeitraums (ca. 1971/1972) hin. Verschluss: Mechanischer Metalllamellen-Schlitzverschluss (vertikal ablaufend) mit Belichtungszeiten von 10 Sekunden bis zu 1/2000 Sekunde sowie B und X (Blitzsynchronisation bei 1/125 Sekunde). Belichtungsmessung: TTL-Innenlichtmessung bei Offenblende durch ein spezielles M42-Objektivbajonett mit mechanischer Blendenwertübertragung. Die Messung erfolgt über einen CdS-Fotowiderstand am teildurchlässigen Schwingspiegel. Suchersystem: Wechselbare Suchersysteme (Prismensucher, Lichtschacht, Lupe) mit einer matten Einstellscheibe inklusive Mikroprismenring und Schnittbildindikator. Objektiv: Carl Zeiss Jena Pancolar 1:1,4 / 55 mm (Seriennummer 7251651). Dieses Standardobjektiv wurde speziell für die Pentacon super konstruiert, um die Offenblenden-Belichtungsmessung der Kamera mechanisch zu unterstützen. Optischer Aufbau: 7 Linsen in 5 Gruppen. Es handelt sich um eine hochergonomische Weiterentwicklung des Gauß-Typs zur Erreichung der hohen Lichtstärke von f/1.4. Baujahr: Die Seriennummer 7251651 ordnet die Fertigung des Objektivs in den Zeitraum um 1965/1966 ein (Vorserien- oder frühe Hauptserienproduktion von Carl Zeiss Jena). Funktion: Das Objektiv verfügt über einen speziellen Übertragungsmechanismus (Steuerkurve), der den gewählten Blendenwert mechanisch an den Belichtungsmesser des Kameragehäuses weitergibt. Zubehör: Originaler Motorwinder Die Pentacon super war werkseitig für den motorischen Filmtransport vorbereitet. Kopplung: Der Transportmechanismus der Kamera besitzt an der Bodenplatte eine mechanische Schnittstelle. Da der Aufzugsmechanismus als „Freiläufer“ konstruiert ist, kann der Motor den Film kontinuierlich transportieren und den Verschluss spannen. Funktion: Der Winder ermöglicht Serienaufnahmen. Er wurde primär für den Reportageeinsatz und wissenschaftliche Dokumentationen (oft in Kombination mit dem 17-Meter-Langfilmmagazin) entwickelt.
Skick
Kamera: Die Kamera befindet sich in einem gebrauchten Zustand mit leichten Kratzern. Die Belederung hat sich an einigen Stellen abgelöst. Die Mechanik ist leider defekt: Filmtransport und Verschluss funktionieren nicht. Objektiv: Das Objektiv ist ebenfalls in einem gebrauchten Zustand mit wenigen Kratzern. Die Linsen weisen eine deutliche Gelbfärbung sowie eine leichte Pilzbildung (Fungus) am Rand auf. Fokus- und Blendenring sind leichtgängig, die Blendenlamellen weisen eine geringe Menge Öl auf. Zubehör: Originaler Motorwinder. Die Funktion des Motorwinders konnte nicht getestet werden. Stockholm Auktionsverk Hamburg gibt keine Funktionsgarantie.
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